Autopflege-Lexikon
Was ist Beispritzverdünnung?
Reines Lösemittelgemisch ohne Bindemittel, das den Sprühnebel am Rand einer Reparatur anlöst. Wird vor allem mit der Lackierpistole verwendet. Für die Spraydose ist der Beispritzlack meist die praktischere Wahl.
Beim Ausbessern entsteht am Rand der neu lackierten Fläche ein rauer Saum aus halb angetrockneten Lacktröpfchen, der Sprühnebel. Damit die Reparatur unsichtbar wird, muss dieser Saum angelöst werden, solange der frische Lack noch offen ist.
Genau das macht die Beispritzverdünnung: Sie ist in der Regel ein reines Lösemittelgemisch ohne Bindemittel. Sie löst den Sprühnebel an, bringt aber selbst kein Material auf die Fläche. In Werkstätten wird sie mit der Lackierpistole verarbeitet, oft auch als Zusatz zum Klarlack für den letzten Gang.
Beispritzlack hat dasselbe Ziel, ist aber ein Lackprodukt. Für Reparaturen mit der Spraydose ist er meist die praktischere Wahl: gleiche Technik wie beim Klarlack, nichts umfüllen, nichts mischen. Bei beiden gilt: wenig Material, nur auf den Rand, nie auf die ganze Fläche.